Depressionen schnell und sicher erkennen

Spätestens seit dem Selbstmord Robert Enkes ist die Depression als Krankheit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das Tabuthema bekam plötzlich ein Gesicht und die tragische Geschichte ermutigte Betroffene und Angehörige, über die Krankheit zu sprechen und sie behandeln zu lassen. Doch viele Menschen tarnen ihre Depression, dabei gibt es deutliche Symptome dafür.

Die Depression kommt oft ohne Grund
Nicht immer muss es einen Auslöser dafür geben, dass diese Krankheit einen Menschen befällt. Oft unerklärlich sind betroffene Menschen plötzlich krank, obwohl keine Krise oder ein schwerer Verlust voraus ging. Die Forschung entwickelt verschiedene Theorien für die Entstehung einer Depression. Eine ist die gestörte Schlaf-Wach-Regulierung, welche die Krankheit auslösen kann.

Woran erkenne ich diese Krankheit?
Depressive Menschen sind besonders in den Morgenstunden sehr gedrückt sind. Sie kommen dann nur schwer in die Gänge, in schweren Phasen der Depression erkennen können sie nicht einmal mehr das Bett verlassen. Generell sind sie energielos und müde. Es mangelt an Lebensfreude und Interesse, der Betroffene entwickelt eine starke Gleichgültigkeit und Passivität. Hoffnungslosigkeit, große Ängste, geringes Selbstwertgefühl und starke Schuldgefühle können ebenso symptomatisch sein.

Schlimme Gedanken
Negatives Denken und die Hoffnungslosigkeit, diese Krankheit nicht überwinden zu können bringen oft Gedanken an den Tod und Selbstmord mit sich, symptomatisch kehren diese immer wieder und verleiten die Betroffenen oft zu der einzigen für sie ersichtlichen Lösung: dem Selbstmord.

Keine Geschlechterfrage
Die Symptome bei Mann und Frau sind nahezu identisch. Allerdings sind sie bei Männern oft schwerer zu erkennen, da sie seelische Probleme verschweigen und oft nur körperliche Beschwerden zugeben.

Weitere Informationen zu Depressionen gibt es auf www.neue-wege-psychiatrie.de

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